Wände verputzen

Wand verputzen - Quelle: bigstock.at (157621568)

Wände verputzen: Anleitung - Schritt für Schritt - Alle Informationen und Tipps zu Material, Kosten und Durchführung. Jetzt nachlesen und informieren!

Beim Wände verputzen sollte man einige wichtige Dinge beachten. Somit kann man sichergehen, dass man die Arbeiten gleich richtig ausführt. Auch die Kosten sind zu beachten. Der folgende Ratgeber soll Aufschluss über das Thema geben.

Anleitung: Die Arbeitsschritte

Zum erfolgreichen Wände verputzen sollte man folgende Arbeitsschritte einhalten:

1. Grundierung auftragen

Das Mauerwerk darf keine losen Teile beinhalten. Dieses muss trocken, fest und tragfähig sein. Gearbeitet wird nur bei Temperaturen über 5 Grad Celsius. Entsprechend Untergrund und Putz wird die Grundierung aufgetragen (nach Herstellerangaben). Für flucht- und lotgerechte Wände kann man Schnellputzleisten einsetzen. Alle 80 cm werden diese angebracht und mit Richtscheid und Wasserwaage ausgerichtet. Wenn man anmachfertige Putzen verwendet, rührt man das Pulver gemäß Gebrauchsinformation im Eimer an.

2. Rührquirl verwenden

Es ist ratsam an der Bohrmaschine einen Rührquirl zu verwenden. Auf diese Weise kann man den Putz klumpenfrei verrühren. Nun ist die Putzmasse gebrauchsfertig.

3. Putzmörtel auftragen

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Am besten trägt man den Putzmörtel mit einer Stahltraufel auf. Hierzu legt man mit einer Maurerkelle etwas Material auf die Stahltraufel. Dieses Baumaterial dann anschließend auf die Wand aufziehen. Das aufgetragene Material glätten sollte später erfolgen. Zwischen den Schnellputzleisten die Felder mit einer Kartätsche abziehen. Diese ist in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Für den Heimwerker ist beispielsweise eine Größe von ungefähr 1m bis hin zu 1,5m empfehlenswert. Bei der Verwendung von Zementputzen oder Kalkzementputzen wird die Fläche nach dem Abziehen mit Dekorputzen abrabbotiert. Dies dient der späteren Beschichtung. Die oberste Lage wird mit einem Gitterrabbotiereisen abgeraspelt. Auf diese Weise wird die Fläche egalisiert.

4. Schutz von Außenecken

Um die Außenecken zu schützen sind besondere Eckprofile aus Blech geeignet. Diese werden an die Wand geklebt mit Eckschienenmörtel. Als Abziehhilfe dient die gewölbte Kante. Diese gibt auch die Putzdicke vor. Später kann sie tapeziert oder überstrichen werden.

5. Reparieren von Putzschäden

Um Putzschäden zu reparieren wird die schadhafte Stelle großzügig ausgemeißelt. Auch werden alle bröckeligen und losen Teile entfernt. Danach wird die Putzstelle abgekehrt und angefeuchtet. Den Putz macht man am besten nach Herstellerangabe an. Eine erste Schicht wird grob aufgetragen. Ein Stück Armierungsgewebe zuschneiden und in die feuchte Putzschicht einarbeiten. Sodann den Putz auftragen auf die volle Stärke.

Materialliste

Um eine Wand zu verputzen sind folgende Utensilien erforderlich:

  • Zementputz
  • Putzlatten
  • Gipsputz
  • Dekorputz
  • Nägel
  • Grundierung
  • Armierungsgewebe
  • Grundputz
  • Putzprofile
  • Werkzeug
  • Abziehbrett
  • Gipsbecher
  • Hammer
  • Fugenkelle
  • Bohrmaschine
  • Schwammbrett
  • Bürste
  • Glättkelle, rostfrei
  • Kübel
  • Spachtel
  • Wasserwaage
  • Stahlglätter
  • Arbeitshandschuhe
  • Reibebrett
  • Rührquirl
  • Stuckateur-Eisen
  • Stuckateur-Kelle
  • Maurerkelle
  • Maurerquast

Kosten

Die Kosten beim Wände verputzen können individuell verschieden sein. Hier kommt es auch auf die Anforderungen und persönlichen Wünsche und Vorlieben an. Allgemein ist es ratsam, zum Arbeiten ausschließlich hochwertige Materialien zu verwenden. Denn schließlich möchte man ja, dass die fertig verputzte Wand Witterungen standhält. Insbesondere die Langlebigkeit der Produkte ist diesbezüglich von Relevanz. Auch kommt es darauf an, wie viel Material zum Verputzen jeweils aufgetragen wird. Wenn viel Mörtel oder Füllmaterial erforderlich ist, steigen mithin auch die Kosten.

Wo kann man Werkzeuge zum Wände verputzen kaufen?

Es ist ratsam, die passenden Werkzeuge und das Material im Fachhandel zu erwerben. Auch im Web gibt es mittlerweile gute Angebote, wo man Material zum Wände verputzen kaufen kann. Wichtig ist vor allem, dass man nicht die billigsten Produkte verwendet. Darum sollte man unbedingt darauf achten, Markenprodukte zu gebrauchen, die sich bewährt haben. Auf diese Weise kann man an seinem Bauvorhaben und insbesondere dem fertigen Projekt lange Freude haben. Die richtigen Werkzeuge zum Wand verputzen kann man übrigens auch online bestellen.

Mörtel und Spachtelmasse für Wände

Folgende Baumaterialien aus dem Sortiment "Mörtel und Spachtelmasse" sind auch online erhältlich:

Neben Trockenbeton wird vor allem auch Zement zur Anmischung von Mörtel verwendet. Auch fertiger Mauermörtel kann der Kategorie Mörtel und Spachtelmasse zugeordnet werden. Zudem kann man zusätzlich Beton- und Mörtelfrostschutz verwenden, um das Mauerwerk beständig gegen Kälte zu machen. Neben Schlitzmörtel kann man beispielsweise auch Ytong Leichtmörtel online bestellen. Auch Klebemörtel eignet sich hervorragend für Wand und Boden.

Zum Beispiel gibt es diesen in der 25 kg Packung. Aber auch Spezialkalk als Putz und Mauerbinder ist häufig im Einsatz auf der Baustelle. Oder Reparaturmörtel in grau, der sich insbesondere auch für Innen, Außen, an der Wand eignet. Zu denken wäre zum Beispiel auch an Mörtel-Haftbrücke, die man bei einem Beton Untergrund einsetzen kann. Für Bau Profis kann ebenso das Dichtungsmittel flüssig von Relevanz sein. Dieser ist für Zementputze, Zementestriche, Mauermörtel und Fugenmörtel geeignet.

Zu den Mörtelarten gehört zudem auch Versetzmörtel, der aber vorwiegend für Schatringe und Hohlkehlen zum Einsatz kommt. Für spezielle Anwendungsbereiche gibt es außerdem Feuerfestmörtel. Dieser wird an Stellen mit großer Hitzeentwicklung verarbeitet. Auf den Putz kann zumeist auch eine Emulsion aufgetragen werden. Diese dient dazu, die Wand zu versiegeln.

Weitere Hinweise

Da es sich beim Verputzen der Wände um eine körperliche und handwerkliche Tätigkeit handelt, ist das Tragen von entsprechenden Arbeitshandschuhen empfehlenswert. Somit kann die Haut geschont werden. Auch sind die Hände geschützt, da diese bei einer solchen Arbeit leicht aufrauen können. Ebenso sind Hinweise zu eventuellen Gefahrenstoffen zu beachten. Hier sollte man entsprechend der zu den Materialien beiliegenden Anleitung vorgehen.